Von der traditionellen Buchdruckerei zum modernen medienCentrum

 

1955
   
1956
   
1961
   
1976
   
1989
   
1995
   
2001
   
2002
   
2003
   
2005
   
2008
1955

Mehr als ein halbes Jahrhundert ist vergangen, seit Berthold Opferkuch sen. den Grundstein des Unternehmens im Keller der Eltern seiner Frau Martha gelegt hat. Er begann seine Selbstständigkeit bezeichnender Weise in der Gutenbergstraße in Wasseralfingen. Lehr- und Meisterjahre hat der Firmengründer zuvor in den Aalener und Stuttgarter Niederlassungen der Schwabenverlag AG verbracht. So auch in der etablierten Druckerei Stierlin in Aalen, wo Berthold Opferkuch sen. zuletzt als Druckereileiter arbeitete.
1956

In Wasseralfingen übernimmt Berthold Opferkuch sen. die Druckerei Schwarz und deren Gebäude. Die ersten Mitarbeiter werden eingestellt, die bis in die 1990er Jahre dem Betrieb treu bleiben. Der „Wasseralfinger Anzeiger“ wird aus der Taufe gehoben, der Grundstein des heutigen Amtsblattverlags. Damals noch Buchstabe für Buchstabe im Handsatz hergestellt.
1961

Richtfest in der Karl-Kessler-Straße 34 in Wasseralfingen. Von 1962 bis ins Jahr 2001 die Produktionsstätte der Druckerei Opferkuch. In diesen Jahren wurde der Maschinenpark permanent modernisiert. Gleichzeitig wird die Belegschaft kontinuierlich erweitert, was die Bilder der Gautschfeiern dokumentieren.
1976

Berthold Opferkuch jun. beendet seine Lehr- und Meisterjahre im Hauchler Studio in Biberach und kehrt in den elterlichen Betrieb heim. Die Linotype-Druckmaschine, der „Eiserne Kollege“, hält Einzug in der Druckerei Opferkuch. Mit ihr wird der Handsatz vom bleimäßgen Zeilenguss abgelöst. Rasant setzte sich der technische Fortschritt in den Folgejahren fort. Ein technischer Quantensprung ist schließlich die Umstellung aller Druckmaschinen von Blei auf Offset. Jedoch ist die „moderne“ Technik von einst heute schon wieder von gestern. Das Internet, „Computer to plate“, digitalen Ausgabemedien und Heidelberger Druckmaschinen haben der Druckerei Opferkuch eine Produktivität verliehen, die bis vor wenigen Jahren in der Druckindustrie unmöglich war.
1989

Berthold Opferkuch sen. übergibt seinen gutgehenden Betrieb mit 12 Mitarbeitern an seinen Junior. Die Druckerei Opferkuch GmbH wird gegründet. Der Amtsblattverlag wird mit moderner Drucktechnik – vorbildlich für eine Firma dieser Größe - in den Folgejahren stetig weiterentwickelt. Es kommen die Mitteilungsblätter Westhausen, Fachsenfeld/Dewangen, Unterkochen, Lauchheim sowie später Täferrot und Ruppertshofen hinzu.
1995

Gemeinsam mit Jo. Kieninger gründet Berthold Opferkuch jun. eine Grafikagentur in Ellwangen. Klaus Opferkuch, Bruder von Berthold Opferkuch jun., tritt in die Firma ein und leitet heute den Amtsblattverlag. Druckereimeister Martin Eisele wird Herr über den neuen, modernen Druckmaschinenpark.
2001

Die Schwabenverlag AG stellt nach über 150 Jahren seine Produktion in Ellwangen ein. Da die Produktionsräume der Druckerei Opferkuch in Wasseralfingen inzwischen zu klein geworden sind, fällt eine Entscheidung: Der Umzug in das ehemalige Schwabenverlaggebäude in Ellwangen. Mit dem Umzug wird die Belegschaft durch Mitarbeiter aus den Verlagshäusern SDZ Druck und Medien sowie der Schwabenverlag AG erweitert. Das MedienCentrum Ellwangen entsteht.
2002

In den Räumen der ehemaligen „Copythek“ des SDZ Druck und Medien eröffnet die Druckerei Opferkuch GmbH eine neue Niederlassung in Aalen, Bahnhofstraße 65. Mit Digitaldruck Deutschland, einer SDZ-Tochter, wird ein Kooperationsvertrag geschlossen.
2003

Der „Dokuservice“ des regionalen XEROX-Dienstleisters Savic in der Schleifbrückenstraße Aalen wird übernommen und geht in der Aalener Niederlassung auf.
2005

Die Druckerei Opferkuch GmbH kauft den Zeiss-Werksverkauf und das neue Internet-Druckereibüro Aalen der Druckerei Opferkuch GmbH nimmt seine Arbeit auf.
2008

In die Druckerei Opferkuch GmbH wird der Amtsblattverlag Cicero von Klaus Opferkuch eingegliedert, der die Mitteilungsblätter für Adelmannsfelden, Stödtlen, Neuler sowie das Stadtinfo Ellwangen produziert. Mit dem bewährten Partner XEROX wird die neue Software „Freeflow“ und der Prozessmanager eingeführt, internetgestützte Instrumente zur Automatisierung und Beschleunigung der Auftragsbearbeitung von Druckaufträgen sowie Kontrolle der Dateien.
Zeitgemäß und modern ist die Druckerei Opferkuch GmbH heute aufgestellt, mit über 30 Mitarbeitern sowie über 150 Austrägern für die verschiedensten Medien. Über das Internet mit der ganzen Welt verbunden und doch fest auf der Ostalb verwurzelt – zum Nutzen der über 3000 zufriedenen Kunden, die zum Teil seit über einem halben Jahrhundert mit der Druckerei Opferkuch erfolgreich zusammen arbeiten. Dafür wird die Druckerei Opferkuch GmbH auch in Zukunft alle Register ziehen.